Hallo zusammen!
Ja, ich denke man findet mehr Spuren, als man denkt. Nur schon wenn man im Tram oder in der S-Bahn sitzt, hört man allerlei verschiedene fremde Sprachen, auch wenn man beispielsweise im Mango shoppen geht, hört man das Personal Spanisch reden. Ich stimme euch, was das Essen angeht, absolut zu…ich meine immer nur Rösti und Zürigschnetzlets ist ja langweilig, wenn man von Gelati bis Couscous fast alles haben kann. Ich denke, Zwinglis Stadt, wäre nicht dieselbe ohne ihre Immigranten aus aller Welt, weil gerade die Einflüsse verschiedener Kulturen eine Stadt unter anderem lebendig, interessant und sehenswert machen.
Auch meine Flamenco-Stunden wären nicht dieselben, wäre meine Lehrerin keine spanische Immigrantin. In die Stunde kommen unter anderen viele Spanier und es ist so einfach echter. Es macht die Stunden absolut aus, dass fast alle Spanisch reden und wissen, wie man an Festen in Spanien wirklich Flamenco tanzt. Ich denke in solchen Situationen bringen Immigranten sehr viel mit in unser Land. Es ist wichtig, dass wir verschiedene Kulturen kennen und schätzen lernen und so unseren Teil zu einer offeneren Welt beitragen.
Ich war gestern gerade im Cabaret Voltaire an einem Jazz-Konzert und ich finde man merkt noch heute den künstlerischen Geist, der diesen Ort einst prägte. Vor allem die Leute machen die besondere Stimmung aus und natürlich fehlt auch die Voltaire-Büste in der Ecke nicht…
Liebe Grüsse, Annina 5e