Liebe alle
Letzthin war ich im Landesmuseum (liegt gerade beim Bahnhof ZH). Ein Teil der Dauerausstellung ist den Migranten gewidmet, die in die Schweiz gekommen ist. Weshalb ich das nun schreibe? Ausgerechnet bei der Gründung der ETH im ausgehenden 19. Jahrhundert entbrannte in der Öffentlichkeit eine Debatte, ob es gut ist, dass über die Hälfte aller Professoren (damals gabs noch keine Professorinnen) aus dem Ausland kommen. Was wir also hier diskutiert haben, ist "alter Wein in neuen Schleuchen". In einem Zeitungsartikel hat der jetztige Rektor der ETH gesagt, dass eine Spitzenuniversität wie die ETH gar nicht umhinkommt ihr Leitungspersonal in Forschung und Lehre mit Leuten aus dem Ausland zu besetzen, da die Schweiz mit ihren 8 Mio. Einwohnern zu klein wäre um geeignete Fachpersonen zu rekrutieren.
Ich möchte aber nun die Debatte im Blog noch in eine andere Richtung lenken. Wenn man heute durch Zürich geht, welche Spuren von Migranten findet man? Den Begriff Spuren darf man grosszügig interpretieren...
Genf wird als die kleinste kosmopolitane Weltstadt bezeichnet. Trift diese Etikette auch auf die Stadt Zwinglis (Zürich) zu?
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen